Chui-Tours - Tansania Safari
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Safari zu Ugandas Raubtieren und Primaten

14-tägige außergewöhnliche, wissenschaftlich-geprägte Safari in Uganda mit Schwerpunkt
 „Uganda Large Predator Program“

Vorwort

Um unser Wissen zu mehren, Zusammenhänge zu verstehen, die Natur mit ihrer Artenvielfalt zu erhalten, ethnische Probleme zu lösen und um unentdeckte Ressourcen freizulegen, sind in Ostafrika unzählige Wissenschaftsprojekte entstanden. Eines dieser Projekte möchten wir mit dieser besonderen Reise unterstützen.

Die Grundidee ist, die so wichtige Arbeit der Wissenschaftsteams mit dem Einbringen von interessierten Touristen zu kombinieren. Hierbei gewinnen beide Seiten: die Teams bekommen finanzielle Unterstützung zu ihren oft sehr schmalen Budgets, der Reisegast bekommt einen sehr tiefen Einblick in sein Interessengebiet, weit mehr als auf einer „normalen“ Safari möglich wäre.

Projekthistorie

Als zwischen 1994 und 1996 ein Drittel der Löwenpopulation im Serengeti Nationalpark einer neuen Staupe-Virus-Variante zum Opfer fiel, befürchteten die ostafrikanischen Wildtierbehörden eine Ausbreitung der Epidemie auf alle Nationalparks. Dieses führte in Uganda zur Etablierung des „Uganda Lion Project“.

Die Aufgaben bestanden vorrangig in der Erforschung der Ursachen, Folgen und den darauf basierenden Schutzmaßnahmen der Löwenpopulationen im Queen Elizabeth National Park. Es war offensichtlich, dass dies nur in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung Erfolg haben würde.

Nachdem der holländische Amersfoort-Privatzoo im Jahr 2000 das Budget des Projektes erheblich aufstockte, konnte die Forschung auf alle Raubtierparks und –arten erweitert werden und das Projekt wurde in „Uganda Large Predator Program“ (ULPP) umbenannt. Die zusätzlichen Parks waren nun Lake Mburo NP, Murchison Falls NP und der Kidepo Valley NP, die neuen Arten waren Leopard, Gepard, Tüpfel- und Streifen-Hyäne und der Afrikanische Wildhund.

 

Ziele des ULPP

Die Hauptziele des ULPP sind die Erstellung detaillierter Datenbanken, Verbreitung und Dynamik der einzelnen Populationen, das Erkennen von Gefahrenzonen und vor allem die Verhinderung und Lösung von Konflikten zwischen Raubtieren, Haustieren und lokalen Gemeinden. Zentral an dieser Aufgabenstellung ist die Sensibilisierung der Lokalbevölkerung hinsichtlich der Möglichkeiten zur Gefahrenvermeidung, als auch der möglichen Einkünfte aus dem Raubtiertourismus.

Praxis

Die tägliche Arbeit im Forschungsprojekt beinhaltet u. a.:

  • die Erforschung der Raub- und Beutetierpopulationen (zeitlich-räumliche Datenerhebungen über Transmittoren)
  • die Erkennung möglicher Gefahrenherde
  • Rettungsaktionen akut gefährdeter Individuen
  • Gesundheitsüberwachung
  • Naturschutzerziehung der lokalen Bevölkerung
  • Praxisnaher Unterricht/Ausbildung einheimischer und internationaler Studentengruppen unter Feldbedingungen
  • Integration von wissenschaftlich interessierten Touristengruppen in die Forschungsroutine

      u. v. m.

Personen

Wissenschaftlicher Leiter des ULPP ist Dr. Ludwig Siefert, der seit 1972 mit wenigen Unterbrechungen in Ugandas Nationalparks tätig ist. Der passionierte Veterinär- und Tropenveterinär mit Schwerpunkt Wildtiergesundheit und Tropentierproduktion ist hauptberuflich Dozent in der Abteilung für Wildlife and Animal Resources Management (WARM) der Makerere University Kampala. Sein Team besteht aus angehenden und absolvierten Veterinären, als auch Park-Rangern der UWA (Uganda Wildlife Authority).

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