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Ruwenzori-Trekking

Die Ruwenzori Mountains

Entdecken Sie die „Mondberge“ auf einer 10-tägigen fantastischen Bergwandertour oder einer 12-tägigen Tour mit Mount-Margherita - Gipfelbesteigung

Tourverlauf:

Unterwegs im Urwald

TAG 1 - Ankunft in Entebbe
Ankunft in Uganda, Entebbe International Airport. Ihr Guide erwartet Sie bereits und bringt Sie zu Ihrem Hotel auf ein Willkommens-Getränk. Sie können erst einmal ein wenig relaxen und erhalten eine kurze Einweisung zu Ihrer großartigen Bergtour.
Übernachtung in „The Boma Guest House“, unweit des Victoria-Sees. (Ü/F)

TAG 2 -  Entebbe – Rwenzori Mountains NP
Nach einem erholsamen Schlaf und der morgendlichen Stärkung machen wir uns auf die Reise Richtung Westen.
Zunächst passieren wir Kampala, Ugandas Hauptstadt. Dann geht es entlang unzähliger Plantagen, Sümpfe und Buschland Richtung Mubende, wo wir fürs Mittagessen halten werden.
Das Ziel des heutigen Tages ist Ruboni. Ruboni ist ein kleiner Ort unmittelbar am Haupteingang zum Rwenzori (auch Ruwenzori) Mountains National Park.
Hier beziehen Sie Quartier im „Ruboni Community Camp“, einem einfachen, von der einheimischen Bevölkerung organisierten Camp.
Übrigens: Rwenzori bedeutet in der Sprache der Bakonzo „Mondberge“. (Ü/F)

 

Unterwegs im Lobelien-Wald

TAG 3 - Nyakalengija – Nyabitaba Hut
Startpunkt für die Rwenzori-Besteigung auf dem Central Circuit Trail ist das Dorf Nyakalengija (1.646 m), etwa 20 Kilometer von Kasese entfernt. Hier lernen Sie Ihre Bergführer und Träger kennen und erhalten eine kurze Einweisung in das großartige Abenteuer der kommenden Tage. Entlang des Mubuku-Flusses wandern Sie erst einmal ca. 4 Stunden durch Elefantengras und dichten Busch. Später steigt das Gelände langsam an und Sie durchqueren afro-montanen Regenwald. Bei 2.632 Höhenmetern haben Sie die Nyabitaba-Hütte auf dem den Bergrücken erreicht, wo Sie übernachten. (VP)

TAG 4 - Nyabitaba Hut – John Matte Hut
Am Morgen steigen Sie hinunter in das Tal in dem die Flüsse Mubuku und Bujuku zusammenfließen und überqueren das mittlerweile sumpfige Gelände über eine Brücke. Im weiteren Verlauf durchwandert man Bambuswälder und ab ca. 3.200 m wird die Vegetation mehr und mehr durch Riesen-Lobelien bestimmt. Die Magie der Szenerie ist es was das Rwenzori- (oder auch Ruwenzori) Gebirge so einzigartig macht. Nirgendwo auf der Welt gibt es eine solche Vegetation.
Nach ca. 1 Stunde haben Sie nun die John Matte Hütte (3.414 m), unser heutiges Ziel, erreicht. Die Wanderhütte liegt auf einem moosbedeckten Hang umgeben von Wäldern und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung. (VP)

Blick auf Stanley Plateau und Margherita

TAG 5 -  John Matte Hut – Bujuku Hut
Eine wunderschöne, aber auch sehr anstrengende Wanderung führt Sie heute über den Bigo-Bog-Sumpf durch eine fantastische Vegetation mit riesigen Farnen, Senezien und einer märchenhaften Mooslandschaft.
Erst einmal wird der Bujuku-Fluss überquert und nach einem weiteren Abschnitt rasten Sie an der Bigo-Hütte. Nun wandern Sie auf einem Weg aus Brettern, der Sie nach steilem Aufstieg zum Bujuku-See führt. Im weiteren Verlauf erreichen Sie die Bujuku Hütte auf ca. 4.000 m und kehren hier zur Übernachtung ein. Die Hütte, nebst Zeltplatz, befindet sich inmitten eines Riesen-Lobelien-Feldes. Die heutigen Anstrengungen werden mit den ersten spektakulären Aussichten auf das Stanley Plateau schnell vergessen sein. Die Hütte liegt im Herzen der 3 Berge Stanley, Baker und Speke. Insgesamt ca. 6-stündiger Marsch. (VP)

TAG 6 -  Bujuku Hut – Kitandara Hut
Der heutige Anstieg führt vorerst über schroffes Gelände. Die Vegetation hier wird als afro-alpin bezeichnet.
Von Bujuku aus führt der Weg entlang der Grasnarben hin zu einem abschüssigen Punkt mit einer Metallleiter. Nach dem Überwinden hat der Besucher einen neuen beeindruckenden Ausblick auf den Bujuku-See, Mt. Baker und Mt. Speke und alle Mühe wird vergessen sein.
Von hier geht es weiter entweder Richtung Elena-Hütte, von der aus die Gipfelbesteigungen für Alexandra oder Margherita starten, oder zur Kitandara Hütte. Wir entscheiden uns für letzteres und beschreiten den Weg über den Scott-Elloit-Pass. Hier wird Sie Ihr Bergführer bitten leise zu sein, denn die Schallwellen lauter Geräusche könnten Steinschläge verursachen.
Nach passieren dieses Wegabschnittes gelangen Sie zum oberen Bereich des Kitandara-Sees. Die heutige Wanderung nähert sich dem Ende, denn Sie haben die Kiatndara-Hütte in ihrer einzigartigen alpinen Umgebung erreicht. Mit Erreichen der Station befinden Sie sich auf einer Höhe von 4.023 m. (VP)

Guy Yeoman's Hut

TAG 7 -  Kitandara Hut – Guy Yeoman Hut
Der erste Abschnitt des Tages führt Richtung Mt. Baker via Freshfield-Pass. Von hier aus geht es dann bergab. Der Weg führt durch Hochmoor und Moorwiesen, wasserdichtes Schuhwerk ist gefordert. Nach einer Flussquerung gelangt man an den Felsübergang der Bujongolo-Höhle, wo es durch eine Rinne bergab immer entlang der Felswand geht. Kurz vor der Guy-Yeoman-Hütte haben Sie ein letztes sumpfiges Wegstück mit besonders schönen Riesen-Lobelien zu bewältigen. Die Hütte und das Camp liegen malerisch auf einer Lichtung vor einem Hochwald und werden Ihnen nach ca. 6-stündigem Marsch Entspannung bieten. (VP)

TAG 8 - Guy Yeoman Hut – Nyabitaba Hut
Entlang des Mubuku-Flusses führt der Weg durch morastige Sumpfwiesen und Bambuswald hinunter zur Nyabitaba-Hütte. Hier schließt sich die Rundwanderung nach einer Gehzeit von ca. 6 Stunden. Dieser Abschnitt ist besonders bei Vogelkundlern beliebt. (VP)

TAG 9 - Nyabitaba Hut – Nyakalengija 
Nach ca. 2 Stunden haben Sie die Rwenzoris erfolgreich bezwungen, denn Sie sind am Ausgangspunkt der Bergsteigertour, in Nyakalengija. Hier erwartet Sie Ihr Safari-Führer und bringt Sie zurück ins „Ruboni Community Camp“ zum Entspannen und Übernachten. (VP)

TAG 10 - Rückfahrt nach Entebbe oder Anschlussprogramm
- ENDE der Tour -

 

Alternative Route mit Gipfelbesteigung:

TAG  6 - Bujuku Hut – Helena Hut
Der heutige Anstieg zur Elena-Hütte führt über schroffes Gelände. Die Vegetation hier wird als afro-alpin bezeichnet. Von Bujuku aus führt der Weg entlang der Grasnarben hin zu einem abschüssigen Punkt mit einer Metallleiter. Nach dem Überwinden hat der Besucher einen neuen beeindruckenden Ausblick auf den Bujuku-See, Mt. Baker und Mt. Speke und alle Mühe wird vergessen sein. Von hier geht es weiter Richtung Elena-Hütte, von der aus die Gipfelbesteigungen für Alexandra oder Margherita starten. Der Weg zur Hütte ist bei Schneefall steil und rutschig, Ihre Guides werden Ihnen hier zur Seite stehen. Hier oben wird die Vegetation durch Riesen-Senezien-Bestände und Lobelien dominiert, allerdings wird der Pflanzenbewuchs nun langsam weniger. Bei Ankunft haben Sie bei einer Wanderzeit von ca. 5 Stunden insgesamt eine Höhe von 4.430 m erreicht. Hier können Sie sich auf die Gipfelbesteigung des kommenden Tages vorbereiten. (VP)

Aufstieg zum Margherita-Gipfel

TAG 7 - Gipfelbesteigung Mt. Margherita
Der Aufstieg zur Margherita-Spitze beginnt in den frühen Morgenstunden und dauert ca. 4 Stunden. Sie folgen der Route über den Elena-Gletscher. Dort bereits werden Sie Ihre Steigeisen anlegen, denn es geht steil zum Stanley Plateau empor. Auf ca. 4.850 m führt der Weg unterhalb der Alexandra Spitze nach rechts. Die Aufstiegsroute führt Sie vorerst durch eine Gletschermulde, später über eine große Schneewächte. Das letzte Stück geht rechts den Gletscher hinauf. Hier beginnt ein Kletterabschnitt mit Schwierigkeitsgraden zwischen II und III, der aber lediglich ca. 50 m beträgt. Der letzte Abschnitt des Grats bis zum Gipfel ist dann wieder einfacher gefahrlos zu meistern. Vom Margherita-Gipfel hat man fantastischen Blick die beiden anderen 5.000-er (Alexandra mit 5.091 m und Albert mit 5.087 m) und steht mit einem Bein in Uganda, mit dem anderen auf dem Territorium der DR Kongo. Sie befinden sich nun auf einer Höhe von 5.109 Metern über dem Meeresspiegel, dem dritthöchsten in Afrika. Die Weitsicht ist bei klarem Wetter atemberaubend und erlaubt bis weit ins Kongobecken und seine riesigen Flächen von z. T. noch unerforschtem Regenwald zu schauen. Nach einer Pause und dem Eintrag ins Gipfelbuch erfolgt der etwa 2-stündige Abstieg. Aufgrund der Sonneneinstrahlung wird am Gletscher und im weiteren Verlauf auf dem Stanley Plateau gegen Mittag der Schnee weich und man sinkt tief ein. Es besteht immer Gefahr in eine der zahlreichen, verdeckte Gletscherspalte zu rutschen. Daher ist Seilsicherung ein unerlässliches Muss. Übernachtung erneut in der Elena Hütte. (VP)

TAG 8 - Helena Hut – Kitandara Hut
Der Abstieg zur Kitandara-Hütte über den Scott-Elliot-Pass auf 4.372 m ist in ca. 3-4 Stunden bewältigt. Die Hütte liegt direkt am See und die malerische Lage gilt als die schönste im gesamten Rwenzori Gebiet. Die Gegend lädt geradezu zum Verweilen und Entspannen ein. (VP)

(Danach weiter wie Tag 7 der ersten Tour)

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Enthaltene Leistungen
-  Übernachtungen vor und nach der Bergsteigertour mit Frühstück
-  Bergwandertour 7 Tage mit Vollverpflegung
-  Allrad-Fahrzeug mit englischsprachigem Touristen-Guide
-  Eintrittsgebühren in den Nationalpark
-  Gebühren für Bergführer, Träger, Koch, Lebensmittel, Rettungswacht, Community, Holzkohle
-   Unterbringung während der Tour
-   Mineralwasser an Bord des Fahrzeugs
-   Steuern, Kraftstoff

Nicht enthaltene Leistungen
-   Getränke / alkoholische Getränke vor und nach der Bergsteigertour
-   Trinkgelder
-   Aktivitäten abweichend vom beschriebenen Programm
-   Leihgebühren für Ausrüstungsgegenstände 

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