Mana Pools Nationalpark

Simbabwes wilder Geheimtipp.

Der Mana Pools Nationalpark zieht sich entlang des gewaltigen Sambesi und bietet Lebensraum für Elefanten, Wasserböcke, Impalas, Kudus, Büffel, Nashörner, Geparden, Leoparden, Löwen, Flusspferde, Krokodile, Warzenschweine und Paviane, sowie über 300 Vogelarten. Sogar die seltenen Wildhunde können mit etwas Glück beobachtet werden.

Mana bedeutet „vier“ in der Sprache der Shona und bezieht sich auf die vier natürlich entstandenen Flussbecken (Pools), die auch in der Trockenzeit, wenn der Wasserstand des Sambesi zusehends sinkt, als beliebtes Ziel den Wildtieren noch genug Wasser bieten.

Der Park ist UNESCO Weltkuturerbe und konnte seine Ursprünglichkeit bewahren, da er touristisch noch nicht so erschlossen ist. Als große Besonderheit können neben der klassischen Safaripirsch in Jeeps auch Fußsafaris in Begleitung erfahrener Ranger und Führer unternommen werden. Eine Chance für unvergleichliche und beeindruckende Begegnungen.

Foto: Martina Hirschberg
Foto: African Bush Camps

Einzigartig ist auch das Erlebnis die Tiere in kleinen Booten vom Fluss und aus nächster Nähe zu beobachten. Elefanten recken ihre langen Rüssel über die schroffe Uferböschung bis zum kühlen Nass. Impalas nehmen zaghaft einige Schlucke, immer auf der Hut vor plötzlich auftauchenden Raubtieren oder Krokodilen. Auf einer Kanu Safari lässt man sich im Einklang mit der Flussgeschwindigkeit an badenden Elefanten und Nilpferden vorbeitreiben. Schwärme von Bienenfressern flattern auf und Krokodile wärmen sich faul auf den Uferstränden in der Sonne.

Voller neuer Eindrücke genießt man am Abend beim Sundowner die imposanten Sonnenuntergänge am mächtigen Sambesi, dem viertlängsten Fluss Afrikas.
Der Mana Pools Nationalpark ist ganzjähriges Reiseziel. Besonders in den Monaten März bis September ist das Klima angenehm warm und trocken. September/Oktober ist Trockenzeit und die Tiere kommen zum Trinken an den Fluss. Ab Oktober steigen die Temperaturen. Von November bis Februar ist es heiß und es kann häufig regnen.

Foto: African Bush Camps
Foto: African Bush Camps