Eastern Highlands

Simbabwes ursprüngliches Wanderparadies.

Die Eastern Highlands liegen an der Grenze zu Mosambik, teilweise auch in Mosambik. Die drei Gebiete Chimanimani NP im Süden, die Bvumba Mountains in der Mitte und der Nyanga NP im Norden erinnern durch  Klima, schroffe Berge, Schluchten, Flüsse, Wasserfälle und Seen eher an Europa als an eine Landschaft mitten in Afrika. Aber genau dieser Reiz des Andersartigen und doch Vertrauten lockt Wanderer und Naturliebhaber in die wilden Eastern Highlands.

Der Chimanimani Nationalpark ist noch weitestgehend unerschlossen. Seine Ursprünglichkeit kann man (nur) auf verschiedenen Routen erwandern. Verwegene nehmen das Mountainbike oder durchfahren Teile des Parks mit dem Allradfahrzeug. Man trifft auf die Birchenough Bridge, eine originalgetreue Miniaturnachbildung der Sydney Harbourbridge und überquert auf halben Weg nach Mutare den Uvumvumvu Fluss, übersetzt „Fluss der vielen Nilpferde“.

Die Bvumba Mountains sind eine der besterschlossensten Regionen der Highlands. Viele Aktivitäten und Unterkünfte erwarten hier die Besucher. Die Ausblicke auf die Berge und nach Mosambik sind bei klarem Wetter überwältigend. Eine wunderschöne Tour führt auf 70 km rund um den Bvumba. Die Region ist hervorragend geeignet für Vogelbeobachtungen. Ornithologen und Vogelliebhaber finden hier mit Hilfe exzellenter lokaler Guides seltene Spezies.

Der Nyanga National Park liegt im nördlichen Teil der Eastern Highlands. Grüne Hügel, markante Felsvorsprünge, tiefe Flusstäler und Schluchten mit rauschenden Wasserfällen bilden seine malerische Kulisse. Auf einer Höhe von 1800-2500 m genießt man wunderschöne Ausblicke auf seine Landschaft und Ursprünglichkeit. Kudus und andere Antilopenarten leben hier. Raubtiere wie Leoparden wurden lange nicht mehr gesichtet.

Der Mount Nyangani mit 2593 Metern ist die höchste Erhebung Simbabwes. Sein Gipfel bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die grüne Hügellandschaft. Hier kann man die Weite Afrikas atmen.

Reizvolle Wanderungen bieten herrliche Blicke auf die rauschenden Kaskaden des Nyangombe Wasserfall, den wunderschönen Pungwe Wasserfall mit Blick in die vom Wasser in den Fels gegrabene, spektakuläre Pungwe Schlucht und das fruchtbare Honde Tal mit dem weit herabstürzende Mtarazi Fall, mit 762 m zweithöchster Wasserfall Afrikas.

Berühmt ist der Park auch für seinen Forellenreichtum in Bächen und Flüssen. Am Purdon Damm kann man die Laichplätze aus nächster Nähe bestaunen.

Durch seine Ursprünglichkeit verfügt der Park über viele Unterkünfte mit Selbstversorgung und einfache Hütten. Wer es komfortabler mag wählt nebenstehende Lodges.