Limpopo Nationalpark

Mosambikanischer Teil des erfolgreichen Great Limpopo Transfrontier Parks.

Der Limpopo Nationalpark im Süden Mosambiks ist Teil des neu eröffneten Great Limpopo Transfrontier Parks, der direkt an den südafrikanischen Kruger Nationalpark anschließt und den Wildtieren ermöglichen soll, ihren uralten Wanderzyklus jenseits der Landesgrenzen wieder aufzunehmen.

Das Landschaftsbild des Limpopo Nationalparks ist vor allem durch Buschland geprägt. Stellenweise sieht man auch Sandvelt, ein artenreiches Buschland, das auf sandigem Boden wächst, ein fruchtbarer Boden für Pflanzen wie Afzelia, Brechnüsse und Myrobalanen. An den Ufern der Nebenflüsse des Limpopo Flusses, der dem Nationalpark seinen Namen gibt, wachsen auch Akazien. Entlang des gesamten Limpopo Flusses und teilweise auch des Shingwedzi ist die Landschaft immer wieder abschnittsweise von den abgeholzten, landwirtschaftlich genutzten Flächen und Weidegründen der hier ansässigen Bevölkerung geprägt.

Durch den Unabhängigkeitskampf und den anschließend 16 Jahre dauernden Bürgerkrieg wurde die Tierwelt des Limpopo Nationalparks stark in Mitleidenschaft gezogen und viele der ursprünglich dort beheimateten Wildtiere zum größten Teil ausgerottet. Seit der Gründung des Great Limpopo Transfrontier Parks die Umsiedlung von 10 verschiedenen Tierarten aus dem südafrikanischen Kruger-Nationalpark begonnen. Neben anderen Tieren sollen Giraffen, Elefanten, Zebras, Gnus und Warzenschweine wieder in Limpopo angesiedelt werden, von denen man einige mit etwas Glück zu Gesicht bekommt.