Nationalparks in Mosambik

Mosambik beherbergt insgesamt 7 Nationalparks und fünf Naturschutzgebiete.

Zusammen mit weiteren Widschutzgebieten stehen ungefähr 13 Prozent der Landesfläche unter Naturschutz. Die meisten der Naturschutzgebiete liegen eher in schwer zugänglichen, für die Ansiedlung unattraktiven und touristisch unerschlossenen Gebieten. Lange war der Naturschutzgedanke in Mosambik seitens der Regierung in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht ausgeprägt vorhanden, was zur Schließung des wunderschönen Gorongosa Nationalparks führte. Zu Beginn der 90er Jahre unternahm Mosambik intensive Bestrebungen, sich wieder als attraktives Land mit intakter Natur und vielfältiger Tierwelt zu präsentieren und damit sein touristisches Potenzial voll zu entfalten.

Die einstige Perle Mosambiks, der Gorongosa Nationalpark in der Landesmitte, galt in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts als einer der schönsten Nationalparks im südlichen Teil Afrikas. Nach seiner Schließung während des Bürgerkriegs und seiner Wiedereröffnung im Jahr 1998 wurde er mit zahlreichen Wildtieren und Elefanten erfolgreich angesiedelt. Er gilt als der Hauptanziehungspunkt für alle Gäste auf der Suche nach einmaligen Safarierlebnissen in Mosambik. An der Grenze zu Südtansania liegt das Niassa Wildreservat, das in letzter Zeit ebenfalls zu einem kleinen Geheimtipp für Tierbeobachtungen geworden ist. Hier hatte man entdeckt, dass in diesem nördlichen und abgelegenen Winkel des Landes tausende Wildtiere die Wirren des Bürgerkriegs unbeschadet überstanden hatten. Der Great Limpopo Transfrontier Park im Süden des Landes an der Grenze zu Südafrika bildet die natürliche Verlängerung des Krueger Nationalparks. Mit der Gründung des Nationalparks soll den Wildtieren wieder eine ungestörte Passage zwischen den beiden Ländern ermöglicht werden.