Laikipia Plateau

Eine ausgedehnte Ebene bis zum Äquator.

Das Laikipia Plateau bietet seinen Besuchern eine besondere Freiheit und viel Platz für ausgedehnte Wanderungen, Ausritte, Fahrradtouren und Camping in der freien Wildnis vor dem dramatischen Hintergrund des Mount Kenia. Das Engagement der Fremdenführer aus dem Stamm der Massai, der Gastwirte und der Bevölkerung hinterlässt einen bleibenden Eindruck und sucht seines Gleichen. Aktivitäten, wie Klettern, Angeln, Bergsteigen, Kamel- und Pferdesafaris, Fly-Camping und Helikopter-Ausflüge werden vor Ort angeboten.

Das Wetter in dieser Region ist von der Präsenz des Mount Kenia und dem Aberdare Hochland beeinflusst und stellt eine einzigartige Kombination aus Trockenheit und Hitze dar. Der Niederschlag ist von Jahr zu Jahr recht unterschiedlich.

Laikipia unterscheidet sich in vielen Dingen vom restlichen Kenia. Der vielleicht bedeutendste Unterschied ist, dass Menschen aus verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen, um gemeinsam diesen wunderschönen Landstrich zu bewirtschaften.

Lewa Conservancy

Das Reservat beherbergt über 440 Vogelarten und mehr als 70 verschiedene Säugetiere. Die Nashornpopulation wächst konstant, sogar das Spitzmaulnashorn siedelt sich hier wieder an. Lewa ist Gründungsmitglied der Ol Pejeta Schutzbehörde. Die Organisation gewährt dem Spitzmaulnashorn Schutz und Sicherheit. Ol Pejeta schützt den größten Einzelbestand des Spitzmaulnashorns.

In Lewa sind die Tage heiß, die Nächte kalt. Es ist oft windig und trocken. Das Gebiet liegt 1.400m bis 2.300m über dem Meeresspiegel. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der Ngare Ndare Wald. Etwa 10% des Tierbestandes bildet das Spitzmaulnashorn, 15% davon das Breitmaulnashorn. Auch Wildhunde, Geparden, Leoparden und Löwen sind hier angesiedelt. 

In Lewa gibt es einige spezielle Angebote an  Aktivitäten: Tierbeobachtungsfahrten, geführte Buschwanderungen, Reiten, Besuche archäologischer Ausgrabungsstätten, Informationsgespräche über die Geschichte und die Arbeit der Organisation.

Unterkünfte: Lewa House | Kifaru | Lewa Safari Camp | Lewa Wilderness | Sirikoi | Camel Safaris

Ol Pejeta Conservancy

Das Ol Pejeta Schutzgebiet liegt auf dem Äquator im Laikipia Distrikt, zwischen den Gebirgsausläufern der Aberdares und dem Mount Kenia.

Das Gebiet beheimatet eine erstaunliche Vielfalt an Tieren. Aufgrund seiner Tierwelt und der offen einsehbaren Ebenen kann hier eine erlebnisreiche Safari garantiert werden. Da es sich um ein gut gesichertes privates Schutzgebiet handelt, können problemlos Tierbeobachtungssafaris auf gut ausgebauten All-Wetter-Straßen angeboten werden. Die Besucher zahlen eine Schutzgebühr pro Tag, in der der Besuch einer Schimpansen-Auffangstation enthalten ist. Die Öffnungszeiten beschränken sich auf 07:00 – 19:00 Uhr, anschließend müssen alle Fahrzeuge den Park verlassen haben. Für Gäste, die in einer der fünf Lodges übernachten, ist die Schutzgebühr meist schon im Safari-Paket inbegriffen. Die durch die Besucher generierten Einnahmen werden in den Erhalt von Ol Pejeta und in gemeinnützige Projekte investiert.

Besonders sehenswert ist die Sweetwaters Schimpansen-Auffangstation, das Schwarz-Nashorn Schutzgebiet, und ein Cricket-Wettkampf in der Wildnis.

Unterkünfte: Kicheche Laikipia | Ol Pejeta Bush Camp | Ol Pejeta Safari Cottages | Porini Rhino Camp | Sweetwaters Serena Camp

Ol Donyo Sabuk

Schroff und zerklüftet, hügelig und uralt erhebt sich der Fels hoch über die Athi Ebenen und ist selbst im Dunst aus der Ferne Nairobis noch zu erkennen. Der Ol Donyo Sabuk ist dicht bewaldet und bei den ortsansässigen Kikuyu als „der Berg der Büffel“ und bei den Maasai als „der Große Berg“ bekannt. Nur eine Straße führt zu seinem Gipfel, von wo sich ein atemberaubendes 360° Panorama über den Fluss Athi, die Ananasfelder Thikas und die schneebedeckten Gipfel des Kilimanjaros und des Mount Kenia eröffnen. Schnell von Nairobi zu erreichen, eignet sich die üppige Vegetation und die erfrischend kühle Luft dieses kompakten und malerischen Nationalparks ideal für Tagestrips oder Campingwochenenden.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind Fourteen Falls, der malerische Blick auf den Mount Kenia, das Grab von Sir William Northrup McMillan (1872-1925) und seiner Ehefrau Lady Lucie sowie die Campinganlagen.

Unterkünfte: Sabuk Lodge

Klima: Der jährliche Regenfall variiert zwischen 400 und 900mm. Die lange Regenzeit von März bis Mai ist gefolgt von kürzeren Regenfällen von Juli bis September, begleitet von niedrigeren Temperaturen und Wind. Die wärmste Zeit ist Dezember und Januar.

Tiere: Die Wildtierpopulationsdichte ist geringer als die im Massai Mara Ökosystem, wo hingegen die Artenvielfalt an Säugetieren in Kenia unübertroffen ist. Das Ewaso Ökosystem beheimatet Kenias zweitgrößte Elefantenpopulation und das größte Aufkommen von vom Aussterben bedrohter Tiere. Das Laikipia / Ewaso Ökosystem unterstützt acht Nashorn-Schutzgebiete mit über der Hälfte der Schwarzen Nashorn Population Kenias. Auch die Grevy Zebras fühlen sich in diesem Gebiet überaus wohl, mehr als 70% des Tierbestandes leben dort. Desweiteren sieht man die Netzgiraffe, die Afrikanische Kuhantilope, die einzig wachsende Wildhundpopulation sowie viele andere Raubtiere. Die Vielfalt dieser Region ist wirklich einzigartig, zumal Laikipia kein Naturschutzgebiet ist, sondern der Lebensraum für die Wildtiere nur von den privaten Landeigentümern und Kommunen aufrecht erhalten wird.

Beste Reisezeit: Ganzjährig, ausgenommen Mai und November, wo starke Regenfälle vorherrschen.