Nationalparks in Kenia

Kenia beheimatet in seinen 56 Nationalparks und Reservaten viele der ältesten und außergewöhnlichsten Wildtiere der Erde.

Neben den berühmten „Big 5“ Elefant, Löwe, Büffel, Leopard und Nashorn gibt es Vielzahl weiterer Wildtiere, darunter das Grevyzebra oder die Netzgiraffe. Auch andere an die Trockenheit angepasste Arten wie die Giraffengazelle oder die Oryxantilope sind hier zu Hause. In den Waldgebieten springen schwarz-weiße Guereza-Affen von Baum zu Baum und im Westen Kenias findet man sogar die seltene Weißbartmeerkatze.

Doch nicht nur die Säugetierwelt Kenias ist faszinierend, Kenia ist auch für seinen Vogelreichtum bekannt. Über 1000 Arten können in den Naturparks bewundert werden, darunter auch viele europäische Zugvögel, die den Winter unter der warmen Äquatorsonne verbringen. Ein eindrucksvolles Naturschauspiel zeigt sich an den Sodaseen des Rift Valley, zum Beispiel am Lake Nakuru und am Lake Bogoria: Hunderttausende Flamingos nutzen die Seen als Nahrungsgründe – aus der Ferne wirkt die große Menge von Flamingos wie ein rosa Schleier.

Auch für die Pflanzenliebhaber gibt es in Kenia viel zu entdecken. Die unterschiedlichen Landschaften wie die Savannen und Halbwüsten, die Regenwälder bis hin zu afroalpinen Berglandschaften ermöglichen einer Fülle an diese Ökosysteme angepasster Pflanzenarten sich zu entfalten. Besonders die Hochgebirgsregionen am Mount Kenya oder in den Aberdares sind einzigartig: Hier wachsen riesige, baumartige Heidekräuter und meterhohe Senezien und Lobelien.