Chobe Nationalpark - Savuti und Linyanti

Hier haben die Safaris einen sehr privaten Charakter.

Das Gebiet Savuti des Chobe National Parks ist für große Wildtiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und Hyänen bekannt.

Das Linyantigebiet ist sehr abgelegen,  da sich alle Camps in privaten Konzessionen befinden können die Gäste  viele Aktivitäten auf dem Wasser, Safaris zu Fuß, Pirschfahrten bei Nacht und Off-road Fahrten genießen.

Die Linyanti und Selinda Regionen sind sehr gut für Safaris zu Fuß geeignet. Viele der Camps bieten spezielle Reiseverläufe hierzu an. Zu diesen Camps gehören unter anderem Selinda Explorers, Footsteps Across the Linyanti und das Motswiri Camp.

Viele Camps in diesem Gebiet bieten Kanufahrten an. Hierzu gehören das Savuti Bush Camp, das Selinda Camp, das Zarafa Camp, Selinda Explorers und das Motswiri Camp. Wenn man mehr daran interessiert hauptsächlich die Wasserwege zu erkunden ist Selinda Canoe Trail bestens geeignet.

Das Savuti-Gebiet eignet sich auch bestens für Mobile Safaris, die eine authentische und kostengünstige Alternative darstellen zu Fly-in-Safaris. Es gibt eine Vielzahl von Safariunternehmen, die verschiedene Reisen anbieten, von planmäßigen Safaris, bei denen man selbst mit anpackt, bis hin zu maßgeschneiderten Luxussafaris, die großen Komfort in einer natürlichen Buschumgebung bieten.

Savuti-Gebiet

Die berühmte westliche Ecke von Chobe ist eines der bekanntesten Wildtiergebiete Botswanas. Savuti umfasst fast 5.000 km2 Fläche und beinhaltet die sogenannte Savuti Marsh und den Savuti Channel, die Mababe Depression und die Magwikhwe Sand Ridge, die alle durch die tektonische Instabilität der Gegend entstanden sind. Löwen, Hyänen und die Zebramigration sind Synonyme für Savuti, aber das Gebiet beheimatet zusätzlich auch eine exzellente Diversität von anderen Raubtieren und Pflanzenfressern. Die Pfannen, Wasserlöcher und der seit 2008 wieder fließende Savuti Channel unterstützen eine außergewöhnlich große Population von Elefantenbullen.  

Wildtierbeobachtungen sind normalerweise besser in der Trockenzeit, wenn das Gras kurz ist, die Vegetation ausgedünnt und die Tiere sich um die wenigen Wasserquellen versammeln. In der Trockenheit bietet die Landschaft von Savuti mit ihren vor langer Zeit gestorbenen, skelettähnlichen Bäumen vor dem tiefblauen Himmel großartige fotografische Möglichkeiten. Diese sind besonders beeindruckend, wenn sich die Savannentiere in der Dämmerung in die Waldgebiete zurückziehen und im roten Licht des Sonnenuntergangs Staubwolken aufwirbeln.

Wenn der Regen spät im November endlich beginnt verändert sich das Gebiet fast über Nacht in ein saftiges Grasland. Innerhalb weniger Tage kommen die ersten Herden an Zebras, Gnus und Büffeln mit tausenden von Tieren an. Die Zebras und Gnus ziehen auf ihrer alljährlichen Migration vom Marschland in Linyanti in Richtung Süden durch Savuti hindurch. Bevor sie weiter in die Mababe Depression ziehen bleiben die Herden für mehrere Wochen in Savuti, um Junge zu bekommen und sich am frischen Gras zu stärken. Die selben Herden kommen später in der Saison, zwischen März und April, wieder zurück nach Savuti, wenn sie auf ihrer langen Wanderung in Richtung Norden, zurück in ihren Lebensraum der Trockenzeit entlang des Chobe und des Linyanti Flusses, sind. Die Migration der Zebras und Gnus ist eines der großartigsten Spektakel der Natur und bietet den von den Tieren abhängigen Raubtieren ein Festmahl. Die offenen Ebenen ziehen Geparden an und die vielen felsigen Gebiete um Savuti herum bieten ein exzellentes Habitat für Leoparden und die agilen Klippspringer.

Linyanti-Gebiet

Das Linyanti Wildlife Reserve besteht aus 1.250 km2 unberührtem Wildtiergebiet. Der Linyanti Fluss bildet seine nördliche Grenze und der Chobe National Park schließt im Osten an. Auf der anderen Seite des Linyantis liegt der Caprivi-Streifen Namibias. Das Gebiet ist eines der an wenigsten besuchten und unberührtesten Botswanas und es gibt nur wenige Camps, so dass diese ihren Gästen ganz private und exklusive Wildtierbeobachtungen bieten können. Das Linyanti Gebiet ist in der Trockenzeit (Juni bis Oktober) das Verbreitungsgebiet von vielen Wildtieren des Chobe und migrierende Tierarten wie Zebras und Elefanten können hier in großen Dichten gesehen werden. Es ist außerdem bekannt für seine Raubtiere, vor allem Löwen und Hyänen.

Die großartige Vielfalt von Habitaten wie offenem Grasland entlang des Savuti Channels und des Linyanti Flusses, sowie spektakuläre alte Waldgebiete aus gewaltigen Mopane- und Hartholzbäumen macht das Gebiet zu einem sicheren Rückzugsort für Wildtiere. Das Wasser des Linyantis schlängelt sich in Richtung Chobe im Osten und bildet auf dem Weg eine Vielzahl von Tümpeln und Lagunen, welche gerne von Flusspferden und Krokodilen genutzt werden und eine unglaubliche Vogelwelt beheimaten. Diese Tümpel ziehen auch viele Wildtiere vom Festland im Osten an und stellen die ersten permanenten Wasserstellen der Regenzeit dar. Am frühen Morgen kommen mehrere Elefantenherden mit Jungtieren zu den Tümpeln des Linyantis um zu trinken und sich im Schlamm zu wälzen und zu spielen. In der Regenzeit ist dieses Gebiet perfekt für Vogelbeobachtungen geeignet. Neben nestenden Karminspinten kann man auch tausende von Vögeln beobachten, die aus dem Norden nach Botswana zurückkehren.

Die Chobe Riverfront ist durch die permanente Wasserquelle des Chobe Flusses ein bemerkenswertes Wildtiergebiet. Der einfache Zugang von Kasane und den benachbarten Städten Victoria Falls und Livingstone aus hat eine vielbeschäftigte Touristenattraktion geschaffen, die größere Hotels und Lodges als im abgelegeneren Okavango Delta vorweisen kann. Die meisten Wildtiere kann man vorallem während der trockeneren Wintermonate (Mai – Oktober) entlang des Flussufers sehen, wenn die Tiere sich hier versammeln um ihren Durst zu löschen. Das Spektakel, wenn all die Tiere zum Trinken und Spielen ans Wasser kommen, wird Ihnen für lange Zeit in Erinnerung bleiben.

In der Regenzeit (November - April) sind die Wildtiere weniger entlang des Flusses konzentriert und können sich durch die Verfügbarkeit von Oberflächenwasser auf den saisonalen Pfannen über den gesamten Chobe Nationalpark verteilen. Dies hilft der Vegetation entlang des Flussufers dabei sich von den riesigen Herden, die während der Trockenzeit in dieses Gebiet ziehen, zu erholen. Der Sommerregen bringt wunderschöne wilde Blumen, großartige Landschaften und eine hohe Dichte von Jungtieren, die normalerweise gegen November/Dezember geboren werden. Auch für Vogelbeobachter ist die Riverfront mit mehr als 400 verschiedenen Vogelarten, inklusive migrierender Arten und vieler Raubvögel, ein fantastisches Reiseziel.

Die Chobe Game Lodge ist die einzige Lodge, die innerhalb des Nationalparks liegt. Die übrigen Lodges, Hotels und Gästehäuser im Chobe Gebiet erstrecken sich im Ort Kasane am Fluss entlang. Zusätzlich gibt es einige Lodges, die ein wenig außerhalb Kasanes im Chobe oder im Kasane Forest Reserve gelegen sind.

Der spektakuläre Sonnenuntergang am Chobe alleine ist einen Besuch in diesem Gebiet wert. Die Wildtiere können aus einem Safarifahrzeug oder von einem Motorboot aus beobachtet werden, welche in gemütlichem Tempo am oder auf dem Fluss entlang fahren.

Bitte beachten Sie, dass die angebotenen Aktivitäten im Nationalpark durch Regeln eingeschränkt sind: kein Fahren abseits der Straßen, keine Wanderungen, keine Nachtfahrten.