Safaris in Südtansania
Safaris in Tansania sind immer etwas ganz besonderes. Doch die südliche Safari-Route ist vielleicht noch ein bisschen schöner. Hier erwartet Sie ein märchenhaftes Paradies vor den Toren der Hauptstadt Dar Es Salaam. Es lädt sie ein, wundervolle Landschaften und Wildtiere während Ihrer Tour durch Tansania zu entdecken.
Damit Sie einen kleinen Eindruck gewinnen, was Sie erwartet, haben wir hier einige der Attraktionen für Sie zusammengestellt.
Glanzpunkte der Safaris in Süd-Tansania
Der Mikumi Nationalpark
Zwischen den Uluguru-Bergen im Norden und den Lumango-Bergen im Südosten und nur eine kurze Flugstrecke von Daressalaam entfernt, liegt Mikumi, ein Nationalpark mit über 3.000 Quadratkilometern Fläche, in dem es von wildlebenden Tieren nur so wimmelt und 300 verschiedene Vogelarten beheimatet sind. Hier können Sie Büffel, Giraffen, Zebras, Löwen, Leoparden, Rappen-Antilopen (Sable), Flusspferde und Krokodile bestaunen. Gleichsam als besondere Zugabe ist der Mikumi-Nationalpark auch ein bedeutendes Zentrum für die Beobachtung von Primaten, wie etwa den gelben Pavian. Der Park liegt in 330 km Entfernung von Daressalaam an der Autobahn nach Sambia.
Selous - ein riesiges Wildschutzgebiet
Selous, das größte Wildschutzgebiet in Afrika erstreckt sich über eine Fläche von 55.000 Quadratkilometer und ist damit größer als die Schweiz. Hier tummeln sich wildlebende Tiere in Hülle und Fülle, doch das Reservat ist auch wegen seiner vielfältigen Vogelwelt und als Lebensraum für das schwarze Flusspferd bekannt.
Zu den Attraktionen des Wildschutzgebietes gehört der Rufiji-Fluss, einer der faszinierendsten Flüsse des Kontinents. Dem Besucher bieten sich Sandbänke mit riesigen Krokodilen, mit Palmen bestandene Ufer, an denen sich durstige Elefanten- und Büffelherden aufhalten, grunzende Flusspferde im Wasser... und der Park ist auch ein Tummelplatz für die reiche Vogelwelt der afrikanischen Gewässer. An Land können Leoparden und Geparden bestaunt werden – nicht selten stößt der Besucher auch auf Wildhunde, leben dort doch immerhin 25 % der afrikanischen Wildhundpopulation.
Das Besondere an diesem Wildschutzgebiet ist das große Angebot an Aktivitäten, denen der Tourist hier nachgehen kann. Motorbootfahrten bieten die faszinierende Möglichkeit, den großen Fluss einmal aus der Perspektive der Flusspferde zu bestaunen, und bei den Fußsafaris in Begleitung bewaffneter Parkwächter (Rangers) trifft der Besucher fast immer auf Dickhäuter, die das Gebiet durchqueren. Von seiner Quelle im Hochland windet sich der Rufiji etwa 250 Kilometer durch das Reservat ins Delta hinab, wo er in den Indischen Ozean mündet. Das Delta ist ein Ökosystem sowohl für Süßwasser als auch für Meerwasser und Lebensraum zahlreicher Vogelarten.
Ruaha - ein besonderes Paradies
Wenn Sie Elefanten beobachten wollen, fahren Sie nach Ruaha. Der zweitgrößte Nationalpark Tansanias liegt inmitten eines Ökosystems, das sich über eine Fläche von 12.950 Quadratkilometern erstreckt und Lebensraum für die größte Elefantenpopulation des Landes ist (Schätzungen zufolge leben hier etwa 10.000 Tiere).
Hier herrscht eine ganz besondere Stimmung: eine fast schon spirituelle Atmosphäre der Abgeschiedenheit, verkörpert durch die knolligen Silhouetten der alten Affenbrotbäume, die dem Betrachter in den halbtrockenen Ebenen und an den felsigen Hängen des Nationalparks gespenstisch anmuten.
Dieses riesige und beeindruckende Plateau – zwischen 900 und 1.100 m Höhe gelegen – beherbergt Kudus, Gazellen, Strauße, Geparde und Pferde-Antilopen (Roan) sowie Rappen-Antilopen (Sable). Die Ufer des Great Ruaha River sind ein idealer Lebensraum für Krokodile und Flusspferde und Heimat zahlreicher Vogelarten.
Auf etwa 1.600 m Höhe und über dem Little Ruaha River liegt Iringa, ein reizvoller Ort, der Mittelpunkt des landwirtschaftlichen Handels in der Region und zugleich Regionalhauptstadt ist. Dies ist auch der malerische Ausgangspunkt für Ausflüge in Ruaha-Nationalpark, an die historische Stätte Isimila und in das Dorf Kalenga mit dem Museum des Häuptlings Mkwawa.
Wandern im Udzungwa Nationalpark
Udzungwa, einer der jüngsten Nationalparks des Landes, ist wegen der hier lebenden Primatenarten von besonderem Interesse, deren Zahl auf etwa 10 geschätzt wird.
Dazu gehören der seltene rote Iringa-Stummelaffe und der Sanje-Magabey; auch die bizarre riesige Elefantenspitzmaus und zahlreiche seltene Vogelarten sind hier heimisch.
Wie in den Usambaras im Norden hat auch in den Udzungwa-Bergen die relative Abgeschiedenheit und das konstante Klima über Millionen von Jahren hinweg zu einer vielfältigen endemischen Flora und Fauna geführt, so dass der Nationalpark mitunter auch als „afrikanisches Galapagos“ bezeichnet wird.
Bis in die neunziger Jahre wurde dort nur wenig Forschung betrieben. Trotz der Höhenunterschiede (200 – 2.500 m) herrscht fast durchgehender Waldbestand vor. Dies hat zu einer biologischen Artenvielfalt geführt, die weltweit zu den bemerkenswertesten zählt. Für interessierte Besucher ist dies ein weiterer Höhepunkt.















