Fahrräder für das ländliche Uganda
EURIST e.V. ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Hamburg. Bereits seit 2003 verfolgen sie das Ziel, nachhaltige Mobilität weltweit zu fördern. Regionale Schwerpunkte ihrer Arbeit sind vor allem Städte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Hier müssen Lösungen für die wachsenden Mobilitätsbedürfnisse der urbanen Gesellschaft gefunden werden um zu lebenswerten Städten beizutragen und den Klimawandel aktiv zu bekämpfen. (www.eurist.info)
Wofür sie sich einsetzen …
Durch die Förderung des Radverkehrs in Entwicklungsländern erweitern sie den Aktionsradius der Bevölkerung: Bauern gelangen per Rad leichter und kostengünstig zu lokalen Märkten, Menschen erreichen ihre Arbeitsplätze in kürzerer Zeit, Kinder können ihre weiten Schulwege bewältigen und Gesundheitsarbeiterinnen ihren Patienten Hausbesuche abstatten. Mit Hilfe von Fahrradambulanzen können Kranke entfernt liegende Gesundheitszentren überhaupt erst erreichen.
Gesundheitfürsorge in Uganda – ein Projektbeispiel …
Jährlich sterben weltweit über 500.000 Frauen während der Geburt. Ursächlich hierfür ist insbesondere der fehlende Zugang zu Gesundheitseinrichtungen. Um dort medizinisch versorgt werden zu können, müssen Schwangere und Kranke in armen, ländlichen Gebieten Afrikas oftmals zu Fuß gehen oder getragen werden - und dies über Strecken von bis zu 20 km. Viele Patienten nehmen diese Strapazen erst gar nicht auf sich. Durch den Einsatz der Ambulanzen können Distanzen zu den Gesundheitszentren zeitnah überwunden werden. Mit geringem Kostenaufwand können sie von den Dorfgemeinschaften selbst instand gehalten werden und befinden sich, im Gegensatz zu motorisierten Lösungen, auch nach Jahren noch im Einsatz. Eurist e.V. unterstützt und fördert Gesundheitsprojekte in Katakwi, einem Distrikt im Nordosten Ugandas. Dabei arbeiten sie mit ihrer langjährigen ugandischen Partnerorganisation FABIO zusammen (First African Bicycle Information Organisation).









