Chui-Tours - Tansania Safari
Chui-Tours - Tansania Ngorongoro
Chui-Tours-Safari-Box

Organisationen, die wir und unsere Partner in Tansania und Uganda unterstützen:

Apopo International ( www.apopo.org )

Weltweit gibt es noch schätzungsweise 80 Millionen Landminen, die in ca. 60 Ländern nach kriegerischen Auseinandersetzungen weit verstreut zurück geblieben sind. Sie machen in vielen Ländern einen Wiederaufbau der Infrastrukturen unmöglich und kosten tagtäglich das Leben von ca. 50 Menschen (insbesondere Kindern).
Apopo ist eine Organisation, die mit Hilfe von Riesenratten diese Minen aufspürt, damit sie dann anschließend entschärft werden können. Die Organisation ist in Belgien ansässig, das Training der Ratten wird in Tansania (Morogoro) durchgeführt. Die Ratten werden überwiegend in afrikanischen Krisengebieten eingesetzt.

 

 

 

Bugoma-Forest-Projekt Uganda (bugoma(at)africannaturesafaris.com)

Wie leider überall auf der Welt sind auch in Uganda die Urwälder in Gefahr. Einst zogen sich diese undurchdringlichen Wälder von Nord nach Süd entlang des Nils und des Afrikanischen Rift Valleys.
Durch Abholzung, Brandrodung, dem illegalen Handel mit Tropenhölzern und der Ausbreitung menschlicher Siedlungen sind die Wälder bereits schon jetzt stark dezimiert und die Entwicklung hält an. Hinzu kommt, dass somit vielen Tierarten die Lebensgrundlage entzogen wird und an den Rand des Aussterbens treibt.
Gott sei Dank hat die ugandische Regierung die Zeichen der Zeit erkannt und eine weitere große Anzahl der betreffenden Gebiete unter strengen Schutz gestellt. Zwar ist dem Kahlschlag trotz harter Strafen gegen illegale Holzfäller und -händler noch immer nicht Einhalt geboten, Afrika hat jedoch mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen, so dass auch persönliche Initiativen erforderlich und gefragt sind.
Das Team von EANS (East African Nature Safaris) hat unter der Leitung des deutschen Executive Directors Mathias Kronemann begonnen, dieser Entwicklung entgegen zu wirken um dem Wald in seiner Eigenschaft als Resource für weltweit wichtige klimatische, chemische, physikalische, botanische und biologische Abläufe und als eine Quelle der Artenvielfalt nachhaltig wieder eine Chance zu geben. 
EANS hat im Gebiet des im Nordwesten Ugandas liegenden westlichen East African Rift Valley ein mehr als 400 km² großes wunderschönes tropisches Regenwald- und Sumpf-Gebiet – Bugoma Central Forest Reserve – von der staatlichen Forstbehörde National Forestry Authority (NFA) zum Aufbau eines Wiederaufforstungsprojekts zur Verfügung gestellt bekommen. Das Projekt selbst umfasst 1.000 Hektar aufzuforstendes Land am und im Wald. Als Basis der Vielzahl an Naturschutzaktivitäten hat EANS mit der Errichtung eines Wissenschafts- und Ökocamps begonnen. Hierzu wurde ein bereits in den 60er Jahren errichtetes, aber seit den 80ern ungenutztes Forstarbeiter-Camp übernommen.

Bugoma Forest befindet sich konkret am Rande des Lake Albert fast mittig zwischen dem Murchison Falls National Park im Norden und dem Queen Elizabeth National Park im Süden und gliedert sich somit in die Kette der Regenwälder am Ostafrikanischen Graben. Der Baum- und Buschbestand ist so dicht, dass ein Begehen des Waldes lediglich auf den speziell dafür angelegten Öko- und Lehrpfaden möglich ist.
Im Bugoma Forest leben neben einer größeren Schimpansen-Population, kleinere Affenarten, saisonal Elefanten, eine immense Vielzahl an kleineren Säugern, Reptilien und Amphibien, auch kleine Antilopen (Duiker), Buschböcke, Waldschweine und Büffel.
Für Insektenfreunde bietet z. B. eine Flut an Schmetterlingsarten, wovon einige sicher noch nicht einmal wissenschaftlich bestimmt sind, ein wahres El Dorado.
Die zahlreichen Vogelarten, wie z.B. den grossen Grauwangenhornvogel bringen die Augen eines jeden Ornitologen zum leuchten.
Auch die Vielzahl der im Bugoma Forest beheimateten Pflanzen und Bäume ist überwältigend. So werden Sie auf Ihren Wanderungen z. B. auf den sehr seltenen roten Mahagoni-Baum, mehr als 20 Arten an Ficus-Bäumen und den Ironwood-Baum (Eisenholz) treffen. Zwischen Lianen gedeihen kleine Büsche an denen auf anscheinend wundersame Weise kleine blaue Perlen wachsen. Der Boden ist übersät mit Früchten und Samen des Waldes.
Ziel des Bugoma Forest Projects ist, nach der Devise „NEHMEN UND GEBEN“, durch Förderung des sanften naturbewussten Tourismus dem stetigen illegalen Fällen von Bäumen lokal und international Einhalt zu gebieten. Wir wollen erreichen, dass die ugandische Regierung den gesamten Bereich des Bugoma Forests unter Schutz stellt, denn bisher sind lediglich ein Bereich mit Pufferzone im Norden und ein Bereich im Süden strikt geschützt. Der komplette Bereich zwischen diesen Zonen wird als sogenannte „production zone“ bezeichnet, was nichts anderes darstellt, als das hier das lizensierte Fällen bestimmter wertvoller Bäume an der Tagesordnung ist.
EANS will erreichen, dass von allen Gästen von EANS und anderen Reiseveranstaltern, der Bevölkerung und den Gästen des Bugoma-Öko-Camps als persönlicher Beitrag zur Erhaltung der Afrikanischen Regenwälder, ursprünglich im Urwald beheimatete Baum- und Strauchsetzlinge gepflanzt werden. Die Pflanzung erfolgt nach einem Prinzip, aber keinem bestimmten Muster und imitiert somit die natürliche Verbreitung der Arten.

Chui-Tours-Uganda-Box