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Wildes Sambia

Die Gruppensafari „Wildes Sambia“ ist ein Safariabenteuer in der Kleingruppe (min. 4 Reiseteilnehmer). Über die Grenze geht es in die wilden Nationalparks Luambe und North Luangwa. Anschließend besuchen Sie den ersten Nationalpark des Landes, Kasanka, in dem seltene Tierarten gesichtet werden können. Weiter geht es über die Bangwelu Sümpfe  in den berühmten South Luangwa Nationalpark, wo Sie zwei Tage im komfortablen Thornicroft Camp verbringen, während die Tour bis dahin eine reine Camping-Safari ist.    

Foto: Dana Allen

Tag 1 | Ankunft in Lilongwe
Am Anreisetag werden Sie vom Flughafen in Lilongwe abgeholt und zur Mafumu Lodge gebracht. Die Lodge bietet einen exzellenten Standard und Service. jedes Zimmer ist mit Klimaanlage, eigenem Bad, Digitalfernsehen, einem internationalen direkt anruffähigem Telefon und Email-Zugriff ausgestattet. Nach einem kurzen Tour-Briefing gegen 18 Uhr haben Sie den Rest des Abends zur freien Gestaltung. Die Küche bietet ein gutes Buffet-Frühstück und ein à la carte Menu mit afrikanischen und internationalen Spezialitäten. Es gibt auch eine voll ausgestattete Bar. 
Ü F/-/A: Mafumu Lodge 

Tag 2 | Fahrt nach zum Luambe Nationalpark (Sambia)
Nach dem Frühstück beginnt der abenteuerliche Teil dieser Safari mit der Fahrt nach Sambia. Zunächst fahren wir Richtung Norden über die Grenze in Richtung South Luangwa Nationalpark. Kurz vor Erreichen des Parks geht die Fahrt dann nordwärts durch den Nsefu Sektor Richtung Luambe Nationalpark. Abhängig von den Straßen- und Wetterverhältnissen wird Ihr Guide festlegen, an welcher Stelle das Camping-Lager aufgestellt wird.  Die nötige Ausrüstung, um das Campingerlebnis so komfortabel wie möglich zu gestalten, wird mitgeführt. Es wird auch möglich sein, sich zu waschen. Insgesamt dauert die Fahrt an diesem Tag etwa 10 Sunden.
Ü F/M/A: Camping

Foto: Martina Hirschberg

Tag 3 | North Luangwa Nationalpark
Heute reisen Sie weiter zu Sambias entlegenstem Nationalpark – North Luangwa. Auf 4.636 km2 erleben Sie ein echtes Safari-Abenteuer. Der Park ist bekannt für seine beeindruckenden Büffelherden – ein spektakuläres Erlebnis, wenn man sie im Galopp vorbeiziehen sieht, wie sie meilenweit hinter sich den Staub aufwirbeln. Große Löwenrudel jagen im Park und es ist keine Seltenheit, sie bei der Jagd zu beobachten. Oft sieht man auch Hyänen, Gnus, Buschantilopen, Zebras, Warzenschweine, Paviane, Grüne Meerkatzen, Pukus und Impalas. Elefanten und Leoparde werden auch gesichtet, jedoch nicht so häufig wie im South Luangwa. Viel häufiger sieht man Riedböcke, Lichtenstein-Antilopen und Elen-Antilopen. Das Buffalo Camp ist ein saisonales Camp, das Anfang Juni öffnet und Ende Oktober wieder schließt. Das Camp wird jedes Jahr neu errichtet und vor der Regenzeit wieder demontiert. Übernachtung im Camp mit allen Mahlzeiten ist im Preis inbegriffen.
Ü F/M/A: Buffalo Camp 

Foto: Rainer Hirschberg

Tag 4 | North Luangwa Nationalpark
An diesem Morgen gehen wir auf eine Fußsafari – wahrscheinlich eine der interessantesten Wanderungen, die Sie je in Afrika machen werden. Geführt von einem erfahrenen und qualifizierten Guide und unterstützt von ausgebildeten Rangern erleben sie Afrika wie noch nie zuvor – Insekten, Vögel, Flora und das Zusammenwirken der Natur erleben Sie hautnah. Die großen Säuger ohnehin. Bis vor kurzem war der Park der Allgemeinheit nicht zugänglich unnd bis heute gibt es keine einzige permanente Lodge. Die Besonderheit liegt an der wirklich unberührten Natur und der Möglichkeit, Afrika so zu sehen, wie es einmal war – das unberührte Afrika. Es ist sehr wild und Sie sind ein fast unsichtbarer Beobachter der natürlichen Schönheit. Es gibt nur sehr wenige Straßen und es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie – außer vielleicht den Rangern der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft - andere Menschen zu Gesicht bekommen.Nach einer Pause im Camp geht es weiter auf einen Sundownder Drive, wo Sie die volle Schönheit Ihre Umgebung genießen können.
Ü F/M/A: wie am Tag zuvor

Tag 5 | Kapishya Hot Springs
Nach Verlassen des Camps fahren wir zu den warmen Quellen von Kapishya. Die schwefelfreien warmen Quellen liegen am Ufer des Mansha Flusses. Hier werden verschiedene Aktivitäten angeboen wie zum Beispiel Flossfahrten auf dem Fluss, Reiten, Pirschfahrten und Vogelwanderungen. Unser Campingplatz liegt auf dem Shiwa Ngandu Anwesen (The Africa House), das eine lebhafte Geschichte hat. Auf Wunsch kann am Nachmittag ein Besuch zum Manor House organisiert werden. Die Quellen sind ein idyllischer Ort um die Zeit im Schweffeloxid freien Wasser zu verbringen. Diese natürlichen Quellen werden von drei Quellen in sechs bis sieben Kilometern Tiefe versorgt. Beim Aufstieg erhitzt sich das Wasser zunächst, verliert dann aber wieder 10°C pro Kilometer, um an der Oberfläche luxuriöse 41°C zu bieten. Sobald ihre Füße im weißen Sand versinken, können sie allen Stress der Welt vergessen und sich entspannen. Der Campingplatz ist mit Waschraum, Küche und Feuerplätzen ausgestattet. Übernachtet wird im Zelt.
Ü F/M/A: Camping

Tag 6 | Kasanka Nationalpark
An diesem Morgen starten wir früh und fahren zunächst nach Mpika, wo wir eine kurze Pause machen, um Proviant zu kaufen. Danach geht es weiter zum Kasanka Nationalpark – dem ältesten Nationalpark Sambias. Dieser Park wird ausschließlich durch Tourismus und Spenden unterhalten. Er ist ein wichtiges Naturschutzprojekt, reich an Flora und Fauna. Kasanka bietet nach wie vor die besten Sichtungen seltener Wildtiere, z.B. von Sitatunga- und Rappenantilopen und Buschschweinen. Elefanten, Fußpferden und Büffel sind präsent. Der Park ist ideal für Pirschgänge. Die Flüsse führen ganzjährig Wasser, so dass auch Bootsafaris möglich sind. Momentan gibt es drei Campingplätze in Kasanka, einer in der Nähe der Pontonbrücke am Kasanka Fluss, ein weiteres befindet sich flußabwärts bei ‘Kabwe’ und das letzte Camp befindet sich bei ‘Fibwe’ in der Nähe eines versteckten Beobachtungsplatzes. Diese Camps haben nur eine einfache Toilette, Dusche und Überdachung, aber es gibt Service-Personal. Die Übernachtung im Camp mit allen Mahlzeiten ist im Preis inbegriffen und wird von unserem Koch zubereitet.
Ü F/M/A: Camping

Tag 7 | Kasanka Nationalpark
Heute werden wir diesen wunderschönen Nationalpark erkunden. Pirschfahrten finden in unserem eigenen Fahrzeug statt. Alle Fahrzeuge sind mit großen Fenstern und einem aufklappbaren Dach optimiert worden, um das bestmögliche Safarierlebnis zu bieten.
Ü F/M/A: Camping 

Tag 8 | Bangweulu Swamps
So früh wie möglich wird das Camp geräumt und weitergereist. Wir fahren zu dem, unter dem David Livingstone starb und wo sein Herz begraben wurde. Es ist eine angenehme und interessante Fahrt Richtung Norden zum Bangweulu Sumpfgebiet, eines der eindrucksvollsten Naturschutzgebiete Afrikas mit über 100.000 Lechwe-Antilopen und den seltenen Schuhschnabelstörchen. Sobald das Sumpfgebiet austrocknet, machen wir hauptsächlich Vogelbeobachtungen zu Fuß an den übriggebliebenen Wasserlöchern. Das Gebiet ist der Rückzugsort einer unglaublichen Vielfalt von Wasser- und Steppenvögeln.
Die Fahrtzeit heute beträgt etwa 8 Stunden.
Ü F/M/A: Camping

Tag 9 | Bangweulu Swamps
Dieser Tag steht ihnen zur Verfügung um Ihre Umgebung zu erkunden. Gamedrives oder Fußsafaris sind im Preis enthalten. Wanderungen zu den Schuhschnabelstörchen können extra kosten, je nachdem, wo sich die Vögel momentan befinden. Dennoch ist dies eine lohnenswerte Ausgabe für Vogelliebhaber! Übernachtung im Camp mit allen Mahlzeiten ist im Preis inbegriffen.
Ü F/M/A: Camping

Tag 10  + 11 | Mutinondo Wilderness
An diesem Morgen verlassen Sie die Bangweulu Sümpfe und fahren über die "Great North Rord" weiter nach Mutinondo - ein 10.000 Hektar großes Wildnisgebiet im Privatbesitz mit Miombo Wald, massiven Inselbergen aus Granit, kristallklaren Flüssen, Wasserfällen und zauberhaften Lichtungen (Dambos). Der Campingplatz liegt an einer bewaldeten Stelle mit Granitfelsen und  hat einen Kochbereich, Long-drop-Toiletten und heiße Duschen. Der Koch bereitet ein schönes Abendessen, nachdem Sie heute den größten Teil des Tages gefahren sind (ca. 7 Stunden).
Am zweiten Tag haben wir g Gelegenheit, die unberührte Wildnis zu erkunden. Es gibt zahlreiche gut ausgeschilderte Wander-Pfade. Alternativ kann man auch reiten (vorausgesetzt, es sind noch Pferd verfügbar).

Ü F/M/A: Camping

Tag 11 | South Luangwa Nationalpark
Die Fahrt zum nördlichen Eingangstor des South Luangwa Nationalparks dauert ca. 5 Stunden und Sie erreichen das Camp am späten Nachmittag. Das Thornicroft Camp ist nach einer endemischen Giraffen-Spezies benannt und hat 9 komfortable Chalets aus Stein, Holz und Zelttuch gebaut mit eigenem Bad, die den Luangwa-Fluss überblicken. Die bequemen Betten sind mit einem Walk-in-Moskitonetz ausgestattet und auch sonst lassen die unauffällig, aber geschmackvoll eingerichteten Unterkünfte keine Wünsche offen. Das Restaurant serviert schmackhafte Hausmannskost, Tee und Kaffe gibt es den ganzen Tag über und es ist auch eine gut ausgerüstete Bar vorhanden. In den heißen Sommermonaten bietet der Swimmingpool des Camps eine willkommene Erfrischung.

Ü F/M/A: Thornicroft Lodge

South Luangwa | Foto: Rainer Hirschberg

Tag 12 | South Luangwa Nationalpark 
Zwei Pirschfahrten sind bereits im Preis inbegriffen – einer am Morgen und einer am Nachmittag in den eigenen Safarifahrzeugen der Lodge. Zwischen den Pirschfahrten können Sie sich am Pool entspannen oder mit einem Buch am Flussufer sitzen.
Ü F/M/A: wie Tag zuvor

Tag 13 | Heimreise
Nach dem Frühstück brechen wir auf. Die Fahrt zurück nach Lilongwe in Malawi dauert etwa fünf Stunden. Sollten Sie noch ein wenig Zeit haben, so wäre eine Tour zum Lake Malawi eine empfehlenswerte Zusatzoption. Kontaktieren Sie uns. Wir unterbreiten Ihnen gerne Vorschläge.
F/-/-

Pro Person im Doppelzimmer ab 4 Reiseteilnehmern (max. 12 Reiseteilnehmer)

2.920,00 €

Einzelzimmerzuschlag

300,00 €

Nationalparkgebühren direkt vor Ort in bar zu zahlen

326 US Dollar

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass unsere Preise auf Basis des US Dollars berechnet sind. Bei starken Kursschwankungen behalten wir uns ggf. Preisanpassungen vor.

Bei dieser Gruppensafari ist die Beteiligung der Reiseteilnehmer am Auf-und Abbau der Zelte notwendig und es wird erwartet, dass sich alle an gemeinsam anfallenden Aufgaben beteiligen. Ihr Gepäck sollte das Gewicht von 15 kg pro Person nicht überschreiten und sollte nicht in Hartschalenkoffern, sondern in Softreisetaschen oder im Trekkingrucksack verstaut werden.  

17. Juni - 30. Juni 2019

15. Juli - 28. Juli 2019

14. Oktober - 27. Oktober 2019

Inklusive:

  • Unterkunft, Verpflegung, Transfers und Aktivitäten wie im Programm beschrieben
  • Gruppen- Campingsafari
  • Softschaummatratze und kleines Kissen (Schlafsack muss mitgebracht werden oder kann optional gemietet werden, Preis 35 US Dollar pro Person)
  • Englischsprechender Guide / Fahrer während der Safari
  • Service eines Koch und täglich frisches Trinkwasser zum Befüllen von Trinkflaschen (bitte mitbringen)
  • Alle Transfers
  • R+V Reisepreissicherungsschein

    Exklusive:

    • Internationaler Flug
    • Nationalparkgebühren (vor Ort Zahlung)
    • Visumgebühren für Malawi (z.Zt. 75 US Dollar pro Person bei Einreise)
    • Visumgebühren Sambia (z.Zt. 50 US Dollar pro Person bei Einreise)
    • Getränke
    • Trinkgelder
    • Schlafsack
    • Reiseversicherungen
    • Artikel für den persönlichen Bedarf

      Aktivitäten und Wanderungen sind technisch nicht anspruchsvoll. Durch die klimatischen Verhältnisse können aber auch Spaziergänge anstrengend sein. Bringen sie Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht mit. Rechnen sie mit teils langen Überlandfahrten. Auch wenn die Übernachtungen in guten Mittelklasseunterkünften stattfinden, variiert der Standard jeder Unterkunft. Wir haben bei der Wahl der Unterkünfte auf Abwechslung gesetzt und bewusst auf „uniforme“ Hotelketten verzichtet. Wir setzen Toleranz für fremde Kulturen und Akzeptanz gegenüber den Unwägbarkeiten des Alltags in Gebieten mit gering entwickelter Infrastruktur voraus (z.B. Wasser- und Stromausfälle).

      Sollten einzelne Unterkünfte zu bestimmten Terminen nicht verfügbar sein, so buchen wir eine gleich- oder höherwertige Alternative für Sie.

      Änderungen der Reiseroute aus wichtigem Grund (behördliche Beschränkungen, Unpassierbarkeit von Pisten, geänderte Fährverbindung etc…) bleiben vorbehalten.

      An Reisetagen ohne Vollverpflegung besteht immer die Möglichkeit, sich in Restaurants auf Märkten oder Imbissständen zu versorgen.